Offene Ganztagsschule - Informationen
Kinder, welche die Offene Ganztagsschule besuchen, werden täglich von 7.30 Uhr bis 16.00 Uhr betreut. Nach dem Unterrichtsmorgen ihrer Klasse können sie entspannen, nehmen am gemeinsamen Mittagessen teil und erledigen ihre Hausaufgaben unter Aufsicht. Anschließend können sie zwischen verschiedenen den Regelunterricht der Schule ergänzenden Angeboten von Arbeitsgemeinschaften wählen.

Unser Team der Offenen Ganztagsschule
Über den Menüpunkt links "Neues aus der OGS" können Sie einen Blick in den OGS-Alltag werfen.
Nachfolgend finden Sie den OGS-Elternleitfaden "OGS-ABC", unser Konzept der Hausaufgabenbetreuung und das übergreifende OGS-Konzept.

Frau Marschke und Frau Stiborski sind unsere "guten Geister in der Küche".
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Träger der "Offenen Ganztagsschule" ist der Verein „Betreute Schulen Rhein-Sieg e.V.“ der Arbeiterwohlfahrt:
Unser Leitfaden informiert Sie über wichtige Einzelheiten:



Haben Sie noch Fragen?
Unsere Schulsekretärin gibt Ihnen gerne Auskunft und vermittelt Sie ggf. weiter.
Konzept der
Hausaufgabenbetreuung
an der GGS Gartenstraße Hennef
im Rahmen der Offenen Ganztagsschule
(02/2012)
Die Mitarbeiter(innen) der Offenen Ganztagsschule und die hier eingesetzten Lehrer(innen) betreuen die Schülerinnen und Schüler, welche in der OGS angemeldet sind, beim Erledigen der Hausaufgaben.
Die Eltern haben dabei weiterhin die Verantwortung und Pflicht, die schulische Arbeit ihres Kindes unterstützend und kontrollierend zu begleiten.
Es gelten folgende Zielsetzungen, Prinzipien und Vereinbarungen, welche die notwendige Zusammenarbeit zwischen Eltern – Schule – Offener Ganztagsschule zum Wohle der Kinder begründen:
Wir erwarten, dass die Eltern
- täglich ins Hausaufgabenheft schauen, welches das wichtigste Kommunikationsmittel darstellt.
- gegebenenfalls eine Nachricht für Schule oder OGS ins Hausaufgabenheft schreiben.
- die erledigten Hausaufgaben täglich begutachten und würdigen.
- akzeptieren, dass Hausaufgaben Fehler enthalten dürfen. Diese weisen auf den individuellen Lernstand des Kindes hin, auf den der Unterricht eingeht.
- verstehen, dass die Hausaufgabenbetreuung der OGS keine dauernde Einzelhilfe bietet, weil sie in Kleingruppen erfolgt.
- verstehen, dass die Hausaufgabenbetreuung keinen zusätzlich übenden Förderunterricht durchführen kann.
- bei mündlichen (z.B. Kopfrechnen, Lesen, Auswendiglernen) oder terminlich längerfristigen Hausaufgaben (z.B. Arbeit mit Wochenplan, Fünfminutenrechenheft) darauf achten, dass sie ggf. zu Hause beendet werden.
- Arbeiten, die infolge Krankheit, Vergessens oder Versäumnis nachzuholen sind, zu Hause erledigen lassen, wenn dies in der OGS wegen deren Umfang nicht möglich ist.
- wissen, dass die vom Gesetz angegebene tägliche durchschnittliche Dauer für Hausaufgabenerledigung für Klasse 1/2 30 Minuten und für Klasse 3/4: 60 Minuten beträgt.
- täglich darauf achten, dass sich im Ranzen alle benötigten Materialien befinden.
Die Schülerinnen und Schüler
- haben alle nötigen Schulsachen dabei.
- führen ihr Hausaufgabenheft täglich.
- verhalten sich im Hausaufgabenraum ruhig.
- beginnen mit ihren Hausaufgaben zügig und konzentriert.
- legen möglichst selbständig die Reihenfolge ihrer Arbeiten fest.
- erbitten gegebenenfalls Hilfe.
- legen ihre fertigen Arbeiten zur Kontrolle vor und berichtigen sie gegebenenfalls.
- zeigen zu Hause das Hausaufgabenheft mit den angefertigten Hausaufgaben.
Die Betreuer(innen) und in der OGS tätigen Lehrer(innen)
- tauschen sich regelmäßig aus.
- leiten die Kinder zu selbständigem und strukturiertem Arbeiten an.
- zeichnen die erledigten Hausaufgaben ab und machen dabei deutlich, ob sie nur die Vollständigkeit oder auch die Richtigkeit kontrolliert haben. Sie vermerken, ob wesentliche zusätzliche Hilfe nötig war.
- lassen, wenn Zeit verbleibt, Fehlendes nacharbeiten.
Die Organistationsform gestaltet sich folgendermaßen:
- feste Kleingruppen mit ca. 14 Schüler(innen) und täglich gleicher Bezugsperson
- jahrgangsbezogene Gruppen in der Schuleingangsphase (Klassenstufe 1/2), jahrgangsübergreifende Gruppen auf Stufe 3/4
- feste Raumzuordnung im Wochenstundenplan
Konzept der Offenen Ganztagsschule
der GGS Gartenstraße Hennef
(Stand: 09 / 2011)
Die OGS der Gemeinschaftsgrundschule Gartenstraße in Hennef mit z. Zt. 125 Kindern wurde zum Schuljahr 2005/06 eröffnet.
Die pädagogischen Schwerpunkte der OGS liegen in der gezielten Hausaufgabenbetreuung und der vielfältigem Freizeitgestaltung durch Angebote verschiedener Arbeitsgemeinschaften. Damit wird an die pädagogische Arbeit der Grundschule angeknüpft.
Gliederung
- Träger
- Ansprechpartner
- Ziele
- Räumliche Ausstattung
- Personelle Besetzung
- Zeitkonzept
- Elternbeiträge, Essensgeld
- Mittagessen
- Hausaufgabenbetreuung
- Fördern
- Arbeitsgemeinschaften (AGs)
- Aufgabenfeld der Betreuungskräfte
- Zusammenarbeit mit den Eltern
- Zusammenarbeit mit der Schule
Träger
Träger der offenen Ganztagsschule Gartenstrasse ist der Verein Betreute Schulen e.V. Siegburg, ein kooperatives Mitglied der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg e.V.
Ansprechpartner
Schulleiter Herr Zens 02242-3414
Leiterin der OGS Frau Johannsmeier 02242-866492
Koordinatorin OGS - Schule Frau Dicty 02242-3414
Ziele
- Anleitung der Kinder dazu, den eigenen Tagesablauf zu strukturieren
- Unterstützung der Kinder bei der selbstständigen Erledigung der Hausaufgaben
- Heranführen an Freizeitaktivitäten
- Berücksichtigung und Förderung unterschiedlicher Begabungen
- Verbesserung der Chancen von Migrantenkindern und Kindern aus sozial benachteiligten Familien
- Ermöglichung sozialen Lernens
Räumliche Ausstattung
Zurzeit stehen der OGS 5 Gruppenräume, ein Bewegungsraum, ein Werkraum sowie die OGS- Küche mit angrenzendem Essraum zur Verfügung. Die Räume sind kindgerecht, ansprechend und gemütlich eingerichtet. Die Ausstattung bietet den Kindern die Möglichkeit, sich mit unterschiedlichem Spiel-, Bastel-, und Lesematerial zu beschäftigen. Die Kinder haben außerdem in kleinen Nebenräumen die Gelegenheit, sich zurückzuziehen. Weitere Klassenräume geben die Möglichkeit, die Hausaufgaben in Kleingruppen zu erledigen.
Für Sportangebote wird die Turnhalle der Realschule genutzt.
Der Schulhof weist ein großzügiges Außengelände mit Klettergerüst, Tischtennisplatte, Außenkicker, Reckstangen, Sandkasten und Baumstämmen zum Balancieren auf. Ein großes Fußballfeld mit Kunstrasen und Netzüberdachung steht den Kindern bei gutem Wetter zur Verfügung.
Diverse Spiel- und Sportgeräte fördern die Bewegung der Kinder im Freien.
Personelle Besetzung
In der OGS arbeiten zurzeit 16 feste Mitarbeiter/innen. 13 pädagogische Fachkräfte in verschiedenen Bereichen (Hausaufgaben, Betreuung), zwei Küchenkräfte und ein FSJler (freiwilliges soziales Jahr).
Zur Unterstützung der Hausaufgabenbetreuung stehen der OGS noch hauseigene Lehrer/innen zur Verfügung.
Um ein größeres Angebot von AGs bieten zu können, sind außerdem Honorarkräfte eingesetzt.
Zeitkonzept
Die OGS ist an den Schultagen von 11.50 Uhr bis 16.00 Uhr bzw. montag bis donnerstag für berufstätige Eltern bis 16.30 Uhr geöffnet.
Die Teilnahme sollte regelmäßig, mindestens aber an 4 Tagen in der Woche bis 15.00 Uhr erfolgen. Wir bitten die Eltern, ihr Kind entweder um 15 Uhr oder um 16 Uhr abzuholen, damit die Gruppenaktivitäten in der Zwischenzeit ungestört vonstatten gehen können.
In begründeten Einzelfällen (z.B. Eingewöhnungszeit der Erstklässler, Arzttermine, Therapiestunden) können die Kinder nach Absprache auch zu anderen Zeiten abgeholt werden.
Das Mittagessen wird zu 3 Zeiten angeboten: 12.00 Uhr bis 12.40 Uhr; 12.40 Uhr bis 13.20 Uhr; 13.20 Uhr bis 14.00 Uhr.
Die Hausaufgabenzeit ist in der Regel von 14.00 Uhr bis 15.10 Uhr und wird in Kleingruppen wahrgenommen: Für die Eingangsstufe beträgt sie eine halbe Stunde, für das dritte und vierte Schuljahr eine Stunde. In Absprache mit zur Verfügung stehenden Lehrerinnen der Schule können einzelne Kinder zuvor gefördert werden.
Die AGs beginnen zu verschiedenen festen Zeiten.
Elternbeiträge, Essensgeld
Die Höhe des monatlichen Elternbeitrags richtet sich nach dem jeweiligen Monatseinkommen:
|
Einkommensgruppe |
Monatseinkommen |
OGS - Monatsbeitrag |
|
I |
bis 15.000 € |
0,- € |
|
II |
bis 25.000 € |
35,- € |
|
III |
bis 37.000 € |
65,- € |
|
IV |
bis 50.000 € |
95,- € |
|
V |
bis 60.000 € |
125,- € |
|
VI |
mehr als 60.000 € |
150,- € |
Besondere Tarife gelten für Geschwisterkinder, auch für Kinder aus Tageseinrichtungen der Stadt. Sie können beim Schulverwaltungsamt der Stadt erfragt werden.
Für das Mittagessen ist derzeit ein Monatsbetrag von 43,50 € zu bezahlen. Der Beitrag wird vom Verein Betreute Schulen e.V. als Pauschale für 1 Jahr erhoben. Bedürftige Kinder erhalten ein vergünstigtes Mittagessen, wenn deren Eltern zu folgendem begünstigten Personenkreis gehören: SGB II- Empfänger, Sozialhilfeempfänger, Bezieher von Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz, Empfänger von Kinderzuschlägen nach §6 Bundeskindergeldgesetz sowie Eltern, deren Elternbeiträge zur OGS vom Jugendamt übernommen werden. Die Eltern müssen dieses vergünstigte Mittagessen bei der ARGE beantragen.
Mittagessen
Aufgrund der sozialen und gesundheitsfördernden Ausrichtung der Schule besteht für die Kinder die Verpflichtung, am täglichen Mittagessen teilzunehmen.
Die Ernährung hat einen entscheidenden Einfluss auf die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder. Die OGS bezieht ihr Essen vom Caterer der AWO und erhält zwei gesunde und ausgewogene Hauptgerichte mit Nachtisch. Eines der Gerichte ist immer vegetarisch. Außerdem wird kein Schweinefleisch verwendet.
Religiöse und gesundheitliche Aspekte werden bei der Essensbestellung berücksichtigt.
Die Kinder sitzen an familiären Kleintischen, erleben Esskultur und Rituale und
übernehmen Verantwortung für den geordneten Ablauf der Mahlzeiten.
Zugunsten einer positiven entspannten Atmosphäre wird das gemeinsame Mahl mit einem Lied, z. B. dem „Essens-Rap“, eingeleitet.
Am Nachmittag gibt es einen kleinen Obst- und Gemüseimbiss.
Hausaufgabenbetreuung
Im Rahmen der OGS ist es allen Beteiligten wichtig, dass die Kinder sorgfältig ihre Hausaufgaben erledigen und dabei notwendige Hilfe erhalten. Dabei ist zu sehen, dass es sich hierbei um keine Nachhilfe handelt.
Die Kinder werden in Kleingruppen von 10-12 Kindern mit 1-2 Betreuern (OGS - Kräfte, Lehrer/innen) beaufsichtigt.
Das Hauptanliegen ist es, dass die Kinder lernen, ihre schriftlichen Hausaufgaben selbstständig und eigenverantwortlich zu erledigen.
Mündliche Aufgaben (Auswendiglernen, Einmaleinsaufgaben üben etc.) können während der Betreuungszeit nicht abgefragt werden.
Im Hausaufgabenheft wird notiert, wenn die schriftlichen Hausaufgaben nicht vollständig erledigt werden können.
Die Kontrolle der Hausaufgaben muss in letzter Verantwortung bei den Eltern bleiben, da sie als Erziehungsberechtigte die Lernfähigkeit und –fortschritte ihres Kinder im Blick behalten müssen.
Weitere Details zu diesem Thema enthält unser Konzept zur Hausaufgabenbetreuung (siehe Schulhomepage), das auch als Informationsblatt erhältlich ist.
Fördern
In Zusammenarbeit mit der Schule und dem Elternhaus wird jedes Kind von den Erzieherinnen in Kleingruppen in den Bereichen Schreiben, Lesen, Rechnen, Psychomotorik und Sozialverhalten zusätzlich unterstützt.
Arbeitsgemeinschaften (AGs)
Nach dem Unterricht haben die Kinder viele Möglichkeiten, ihren Nachmittag zu gestalten. Ganz nach Bedarf können sie entspannen oder an einer der vielen angebotenen AGs teilnehmen. Das ziemlich breit gefächerte AG-Angebot der OGS bietet jedem die Möglichkeit, Talente und Stärken zu erkennen und zu entwickeln. Es fördert Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten und soll individuell zur Entdeckung eigener Lernpotenziale und Begabungen führen.
Die Kinder wählen ihre AGs selbstständig nach ihren Interessen aus.
Der AG-Plan enthält auf jeden Fall täglich ein Bewegungs- und ein künstlerisch-kreatives Angebot.
Aufgabenfeld der Betreuungskräfte
Die Erzieherinnen nehmen die Kinder nach dem Unterricht liebevoll auf und betreuen sie am Nachmittag. Sie sind den Kindern neben den Eltern und Lehrer/innen wichtige Bezugspersonen, da sie einen großen Teil des Tages mit ihnen verbringen.
Momente ihres Aufgaben- und Zielkataloges sind unter anderem:
- Beaufsichtigung und ggf. Hilfestellung bei den Hausaufgaben
- Organisation des Mittagessens
- Förderung von festem Halt und Selbstvertrauen beim Einüben von und Bestehen auf Ritualen
- Durchführung verschiedener AG-Angebote
- Förderung des soziales Miteinanders
- Förderung der Integration von Migrantenkindern und Kindern aus sozial benachteiligten Familien
- Annehmen und Wertschätzen jedes Kindes mit seiner individuellen Persönlichkeit
- Austausch mit Eltern und Lehrern
- Teilnahme an Teamsitzungen zur Absprache von gemeinsamen Zielen und Aktionen
- Mitwirkung bei der Qualitätsentwicklung der OGS
Zusammenarbeit mit den Eltern
Die OGS unterstützt die Eltern darin, die Aufgaben von Familie und Beruf bei ihrer Erziehungsarbeit miteinander zu vereinbaren. In Form eines Elternabends zum Schuljahresbeginn werden sie über die Ziele und die Arbeit der OGS informiert, des Weiteren über Präsentationsnachmittage und Elternbriefe. Sie sollen dazu ermuntert werden, die OGS als ergänzendes und unterstützendes Erziehungsangebot für ihr Kind wahrzunehmen.
Um einen stetigen Austausch zwischen Eltern und Betreuerinnen zu gewährleisten, besteht neben Tür- und Angelgesprächen auch die Möglichkeit eines telefonischen Kontakts.
Die zu Beginn des Schuljahres auf dem Elternabend gewählten Elternvertreter/innen setzen sich für deren Interessen und Wünsche ein und unterstützen das OGS -Team in seiner Arbeit.
Um eine optimale Betreuung und Zusammenarbeit sicherzustellen, ist es absolut notwendig, dass die Eltern ihr Kind bei Krankheit oder anderem Fehlen vor Beginn des Schulmorgens durch einen Anruf im Schulsekretariat entschuldigen. Auch ist es wichtig, dass im Ranzen / Hausaufgabenheft des Kindes eine Notfallnummer vermerkt ist.
Wichtige weitere Hinweise gibt der für die Eltern erstellte Leitfaden „OGS-ABC“ der als Skript erhältlich ist und auch auf der Schulhomepage aufgerufen werden kann.
Zusammenarbeit mit der Schule
Zwischen der OGS und der Schule besteht eine enge Zusammenarbeit. Es finden regelmäßige Besprechungen der Leitungsteams und gemeinsame Konferenzen der Kollegien, auch Fortbildungsveranstaltungen, statt.
Die Betreuerinnen halten einen intensiven Kontakt zu den Lehrern und tauschen sich über den Leistungsstand und das soziale Verhalten der einzelnen Kinder sowie über Fragen der Hausaufgabenhilfe aus.



