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Samstag, 10. Juli 2004

 

3.
Tesalino und Tesalina unter Piraten -
eine lustige und spannende Geschichte der Klasse 2d

 

 



Schon wird der Anker gelichtet und das Schiff legt ab. Kurze Zeit später ist die Küste nur noch ein schmaler Streifen am Horizont ...

Tesalino und Tesalina haben viel zu arbeiten, denn sie müssen schrubben und Säbel polieren. Der Kapitän schubst sie dabei herum und Strang, der Pirat mit der Narbe, und Peter, der Bärtige, amüsieren sich dabei.

Nach einer Weile brüllt Strang: „Eine Insel!“ „Anlegen, wir machen einen Landgang!“, befiehlt der Kapitän. Vor der Insel liegt bereits ein Boot. Die Piraten wollen es entern, aber Tesalino und Tesalina möchten sich vor lauter Angst am liebsten verstecken. Als die Piraten ihre Pistolen und Säbel zum Angriff zücken, ertönt vom anderen Boot eine Stimme: „Nicht schießen, bitte nicht schießen!“ An Deck kommen Donald Duck und Tick, Trick und Track. Doch an Land springen in diesem Moment die Panzerknacker hinter einem Gebüsch hervor und stürzen sich auf das Piratenschiff mit Gebrüll. Nun bekommen sogar die Piraten Angst. „Weg hier!“, ruft der Kapitän. Mit Tesalino und Tesalina springen die Piraten über die Reling ins Wasser. Plötzlich kommen Haie. Tesalino, Tesalina und die Piraten tauchen auf den Meeresboden und entdecken eine Höhle. Als sie dort rein schwimmen, sehen sie ein helles Licht über sich. Sie schwimmen zum Licht und hören eine seltsame Stimme. Plötzlich geht bei der gigantischen Statue der Mund auf. Ein Basilist kommt heraus und greift sie an. Tesalino und Tesalina erschrecken sich. Alle Piraten wissen, dass wenn man den Basilist ankuckt, wird man ein Geist. Strang reißt Peter die Augenklappe vom Kopf. Der schreit natürlich gleich los. Bei dem Durcheinander bemerken sie überhaupt nicht, dass Tesalino auf dem Meeresgrund ein Schwert gefunden hat. Er sticht dem Basilist ins Auge. Der Basilist fällt um. Schnell schwimmen Tesalino, Tesalina und die Piraten durch den Mund der Statue und kommen auf die Insel.

Tesalino und Tesalina entdecken ein gruseliges Schloss. Peter, der Bärtige, fragt: „Ob das wohl die Geisterinsel ist?“ Tesalino und Tesalina lachen: „Ha, ha, so etwas gibt es doch bestimmt nicht!“ „Nun, dann nichts wie rein ins Schloss! Vielleicht finden wir darin etwas Gold!“, sagt Strang. Die Piraten stemmen sich gegen die schwere Eingangstür. „Los, helft mit!“, befiehlt der Kapitän. Doch auch als sich Tesalino und Tesalina noch mit gegen die Tür drücken, öffnet sie sich nicht. Da rempelt jemand Tesalino und Tesalina an. Sie brauchen nicht lange zu raten wer es ist. Es sind Käpt’n Blaubär und Hein Blöd. „Sollen wir euch helfen die Tür zu öffnen?“, fragen die beiden. „Ja, auf geht’s!“, meint der Kapitän. Die schwere Tür bewegt sich langsam nach innen. Sie ist noch nicht ganz geöffnet, da stürzen viele kopflose Geister auf Tesalino, Tesalina und die Piraten. Sie rennen schreiend zurück zum Piratenschiff. Doch Käpt’n Blaubär nimmt einen Fön aus seinem Rucksack und pustet alle Geister weg. Die Piraten und die Kinder jubeln und nehmen als Dank Käpt’n Blaubär und Hein Blöd mit auf die Weiterfahrt. Tesalino und Tesalina bekommen von Käpt’n Blaubär ein Autogramm. Gerne möchten sie auch von Hein Blöd eins haben. Doch das gibt es leider nicht, weil er zu blöd zum Schreiben ist. Hein Blöd hält den Stift nämlich falsch herum. Nach ein paar Stunden sagen die Piraten, dass Käpt’n Blaubär und Hein Blöd über Bord gehen sollen. Aber da sind sie schon fort. Sie sitzen auf einem Wal du schwimmen davon. „Hey, warum habt ihr uns nicht mitgenommen?“, ruft Tesalina hinterher.

Plötzlich gibt es einen Krach und das Schiff taumelt durch das Wasser. Gleichzeitig stürzen alle an Deck. Dort sehen sie einen Wal, der blitzschnell von dem Schiff weg rast. „Anscheinend hat der Wal das Schiff gerammt“, sagt der Kapitän. „Hoffentlich ist nichts kaputt gegangen“, meint Strang. Peter erwidert: „Lass uns doch mal nachschauen!“ Aber die Piraten können keinen Schaden finden. Doch das Schiff taumelt noch immer. Da bemerkt der Kapitän: „Vielleicht liegt es ja am Kiel. Einer muss unter Wasser nachsehen.“ „Die beiden da können das übernehmen“, grollt Strang und zeigt auf Tesalino und Tesalina. Der Kapitän denkt nach: „Ich glaube, ich habe in meiner Kajüte noch zwei Schläuche.“ „Wofür?“, fragt Strang. „Für die zwei da, damit sie unter Wasser atmen können“, spricht der Kapitän, „auf ihr beiden, Schläuche in den Mund und ab ins Wasser! Kontrolliert den Kiel ja ordentlich, ansonsten wird es euch schlecht ergehen!“

Tesalino und Tesalina springen ins Meer. Es ist eiskalt. Sie fühlen sich wie ein Eisbrocken. Beide untersuchen den Kiel und sehen, dass ein Stück von ihm abgebrochen ist. Plötzlich kommt ein riesiger Fisch auf sie zugeschossen. Sie befürchten, dass es ein Hai ist. Darum klettern sie zitternd und angstvoll an Bord. Als der angebliche Hai aus dem Wasser springt, entdecken sie, dass es ein Delfin ist. Sie sind sehr erleichtert und schauen ihm noch lange nach.

Da fragt der Kapitän die Kinder: „Ist etwas kaputt?“ Tesalino antwortet: „Ja!“ Strang brüllt: „Was denn?“ Tesalina sagt ängstlich: „Vom Kiel ist ein Stück abgebrochen.“ „Das müssen wir reparieren. Wir müssen so schnell wie möglich zur nächsten Insel“, stellt der Kapitän fest. Da ruft jemand vom Ausguck: „Land in Sicht!“ Die Piraten steuern daraufhin auf das Land zu.

Sie fahren in eine Bucht. Das Wasser ist hier sehr flach. Der Kapitän sagt nach vielem Überlegen: „Ich will euch jetzt meinen Plan verraten.“ „Schieß los!“, spricht Strang ganz aufgeregt. „Okay!“, fährt der Kapitän fort, „Also, zuerst suchen wir im Wald dort drüben nach einem dicken Baum, um ein Stück von ihm abzusägen. Dann reparieren Strang und Peter den Kiel und die beiden Kinder holen zu essen aus der Kombüse. Schließlich bauen wir uns an Land ein Lager und machen ein Picknick. Dann ruhen wir uns aus. Am Abend zünden wir ein Lagerfeuer an. Alles klar?“ „Ja!“, brüllen Strang und Peter. Tesalino und Tesalina rufen ganz ängstlich: „Ja!“ „Dann, los!“, erwidert der Kapitän.

Daraufhin springen alle ins Wasser und gehen an Land. Dort suchen sie nach einem dicken Baum. Plötzlich ruft Strang: „Hier in der Höhle ist ein schweres Brett!“ Die Vier stürzen daraufhin in die Höhle. Da liegt tatsächlich ein Brett und als sie es aufheben wollen, merken sie, dass es sehr schwer ist. Tesalino entdeckt einen Hund, der ganz hinten in der Höhle sitzt, und sagt es dem Kapitän. Der blickt nach hinten und sieht den Hund auch. Plötzlich sehen sie, dass er drei Köpfe hat. Er bleckt die Zähne. Daraufhin schießen alle fünf mit dem Brett in der Hand aus der Höhle.

Sie kehren an den Strand zurück. Am Boot reparieren die Piraten den Kiel. Die beiden Kinder holen Essen aus der Kombüse. Schließlich bauen sie an Land ein Lager und picknicken. Dann ruhen sie sich in ihren Hängematten aus Lianen aus. Als die drei Piraten glücklich dösen, stupst Tesalino Tesalina an: „Ich habe einen Plan.“ „Welchen?“, fragt Tesalina. „Ich erzähle ihn dir“, fährt Tesalino fort, „wir laufen jetzt in den Wald und verstecken uns. Dann suchen wir einen starken Baum für ein Baumhaus.“

Die beiden Kinder schleichen sich davon. Bei der Baumsuche hören sie jemanden rufen: „Hallo!“. Es ist keine kräftige Piratenstimme. Nein, ganz im Gegenteil, sie ist schwach und kläglich. Da sahen sie einen Jungen, der sprach: „Ich bin der Schiffsbrüchige. Sucht ihr mich?“ Tesalino und Tesalina wechseln geheimnisvolle Blicke und antworten: „Nein! Wieso, ist dies etwa die Schildkröten-Insel auf der der Schatz ist?“ Der Schiffsbrüchige nickt und stellt sich als Albert vor. Die beiden Kinder berichten ihm in kurzen Worten was sie erlebt haben. Danach holt Albert die Kiste voll Gold. Dann gehen alle an den Strand. Dort schnarchen die Piraten immer noch. Da sagt Albert: „Wir können doch mit dem Schiff fortsegeln.“ „Klasse!“ , rufen Tesalino und Tesalina und gehen mit Albert ins Meer. Beim Schiff klettern sie an Bord. Da sagt Tesalino: „Aber wir können doch gar nicht steuern.“ „Kein Problem!“, erzählt Albert. „Ich war auf meinem Schiff Steuermann!“ „Gut!“, ruft Tesalina. Albert geht zum Steuerrad.

Die beiden Kinder ziehen den Anker hoch. Schließlich segeln sie davon. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann segeln sie noch heute.

 




2.
Buffy frisst ein Hähnchen
- eine wahre Geschichte -

 


 



Konntest du die Geschichte gut lesen?
Hier ist sie noch einmal ohne Fehler:

 




1.
Die Klasse 3b verrät ihre besten Zaubertricks:

 


 




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