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Ausflug der 3c nach Blankenberg

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Montag, 12. Juli 2004

 

Am Montag, dem 12. 07. haben wir einen Ausflug nach Blankenberg gemacht. Leider war das Wetter nicht so schön - irgendeiner hatte wohl am Vortag seinen Teller beim Mittagessen nicht aufgegessen. Man sagt ja, dass es dann schlechtes Wetter gibt. Es hatte sich an dem Morgen richtig schön eingeregnet.

 

 

Wir sind von Hennef eine Station mit dem Zug in Richtung Au (Sieg) gefahren. Von dort mussten wir dann einen ganz schön steilen Berg hinauf, bis wir dann endlich an der Burganlage von Blankenberg angekommen waren. Dort haben wir dann erst einmal - natürlich im Regen - Pause gemacht.

Um 9.45 Uhr ging dann unsere Führung los. Unsere Führerin hat uns viel über Burg Blankenberg erzählt und darüber, wie es früher dort ausgesehen hat, denn heute sind leider nur noch ein paar Teile der Mauer und einige Türme erhalten. Einige allgemeine Dinge über Burgen und wie die Menschen im Mittelalter gelebt haben, wussten wir schon. In einen Turm der Burg kann man hineingehen. Auf dem Grund war früher der Kerker der Burg. Dort saß einmal ein Mann namens Kunibert gefangen. Der liebte die Tochter des Burgherrn, aber dieser war damit nicht einverstanden und ließ Kunibert einsperren. Er sollte im Kerker verhungern.

Kunigunde aber schlich sich heimlich jeden Tag zum Kerker und gab ihrem Liebsten zu essen und zu trinken. Das ging einige Zeit gut, bis ihr Vater sich wunderte, dass Kunibert immer noch am Leben war. Schließlich kam er hinter das Geheimnis, und er sorgte dafür, dass Kunibert nicht mehr versorgt wurde, woraufhin dieser dann wirklich starb. Unsere Führerein erzählte, dass man in Blankenberg in einer Vollmondnacht immer noch ein klägliches Jammern von Kunibert hören könne. Ob das wohl stimmt?

Anschließend sind wir noch zum Katharinenturm, einem der drei Wahrzeichen von Blankenberg, und ein bisschen durch den Ort gegangen. Eigentlich hatte Frau Tillman eingeplant, dass wir noch auf den Spielplatz gehen würden, aber weil es so regnete und alles nass war, konnten wir das leider nicht machen. So haben wir uns die Zeit um die Stadtmauer herum vertrieben und dann auch noch eine ganze Weile am Bahnhof auf den Zug gewartet. Gegen 13 Uhr waren wir dann wieder in Hennef - ein bisschen viel nass und geschafft vom Laufen.

Trotz des Wetters war es doch ein schöner Ausflug gewesen!