Aus dem Schulprogramm

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Schulleben an der GGS Gartenstraße Hennef

Gegebenheiten / Vereinbarungen / Prinzipien / Möglichkeiten

 

1. Verständnis, Toleranz und Integration im Rahmen des staatlichen Bildungsauftrags
- Zusammenleben verschiedener Kulturen
- Zusammenleben mit verschiedenen Religionen / Konfessionen

Zu uns kommen Kinder aus verschiedenen Kulturen mit verschiedenen Religionen und Konfessionen. Vom Tag der Einschulung an erfahren sie an unserer Schule ein tolerantes Miteinander. Sie erfahren Verständnis und können so Verständnis für andere entwickeln. Dies ist die Grundlage dafür, dass sich jeder mit seiner speziellen soziokulturellen Disposition in unsere Schulgemeinschaft integrieren kann.
Unter dieser Zielsetzung steht schon die Einschulungsfeier am 2. Schultag des neuen Schuljahres: Nach einem ökumenischen Gottesdienst um 8.30 Uhr beginnt gegen 9.30 Uhr die Einschulungsfeier im Forum unserer Schule. Sie wird gestaltet durch Beiträge von Musik-Arbeitsgemeinschaften und den neuen 2. Klassen.

Zur Entlassung der vierten Klassen findet ebenfalls ein ökumenischer Gottesdienst statt. Daran schließt sich eine Entlassfeier im Forum an, welche die vierten Schuljahre selbst gestalten.

Fester Bestandteil unseres Schullebens sind Klassen- und Schulfeste mit unterschiedlichen Akzenten (z.B. Sport- und Spielfest, darbietende Veranstaltungen, Schüler - Eltern - Lehrer - Fest).

In jedem Schuljahr finden sowohl mit der eigenen Klasse als auch zusammen mit anderen Klassen Ausflüge statt, die den Kindern soziale, emotionale und kognitive Lernerfahrungen ermöglichen.

In diesem Sinne unternimmt jede Klasse der Stufe 1 / 2 lt. Beschluss der Schulkonferenz wenigstens einmal eine zweitägige Fahrt. In Stufe 3 / 4 hält sich jede Klasse wenigstens einmal für 3 bis 5 Tage im Schullandheim / in einer Jugendherberge auf . Mit Blick auf die oben ausgeführten Zielsetzungen erwarten wir die Teilnahme aller Kinder, wie dies auch in den Wanderrichtlinien (Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 19. 3. 1997) gesetzlich vorgeschrieben ist.

Das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen an unserer Schule schlägt sich auch darin nieder, dass bewusst Lieder aus benachbarten Ländern ausgewählt und in der jeweiligen Landessprache gesungen werden.


2. Pflege von Tradition und Brauchtum

Da ein Ziel unserer Schule das Kennenlernen unserer Kultur ist, ist ein wichtiges Kriterium der Umgang mit standortbezogenen Traditionen und Brauchtum. Dies ist nur zu erreichen, wenn Tradition und Brauchtum gelebt werden.
In unserer Schule werden folgende Traditionen besonders gepflegt:

 

3. Spaß, Freude an Schule durch ein freundliches Umfeld und friedliches Miteinander

Alle am Schulleben Beteiligten bemühen sich um ein freundliches und friedliches Miteinander. Dies kommt auch durch eine entsprechende Gestaltung des Schulraumes zum Ausdruck damit Spaß und Freude an Schule und Lernen entstehen können.
So werden die Klassenräume, die Flure und das Forum je nach den Jahreszeiten oder zu besonderen Anlässen im sportlichen oder kulturellen oder brauchtumsbezogenen Bereich entsprechend geschmückt.
Im Forum werden schulbezogene Informationen wie die Bekanntgabe von künftigen Veranstaltungen, Angebote der Arbeitsgemeinschaften oder die Dokumentation von Feiern und Projekten in Form von Bildern und Berichten an Pinnwänden veröffentlicht.
Auch die Schüler können Informationen am schwarzen Brett austauschen.
Der Schulhof ist kindgerecht gestaltet und weist Spielecken sowie Ruhezonen auf.

 

4. Teamarbeit

Lehren und Lernen sind für uns eng verknüpft mit einem Austausch von Ideen. In einer offenen Atmosphäre entwickeln wir eigene Vorstellungen, äußern unsere Gedanken, schlagen Lösungswege vor und kommen zu Vereinbarungen.. Die dabei erfahrene Bestätigung wirkt sich ermutigend aus. Durch die gemeinsame Zusammenarbeit übernimmt jeder einen Teil der Verantwortung und erfährt Hilfe und Unterstützung.
Teamarbeit wird regelmäßig praktiziert in den Stufenkonferenzen, bei der Planung von Unterrichtseinheiten für Parallelklassen, bei klassenübergreifenden Projekten, bei der Vorbereitung und Durchführung weiterer Schulveranstaltungen wie Schul- und Sportfest, Weihnachtssingen etc. .

 

5. Förderung der musikalisch-künstlerischen Fähigkeiten

Der Beitrag der Schule zur Persönlichkeitsentwicklung muss auch die Förderung musikalisch-künstlerischer Fähigkeiten mit einbeziehen. Dies kann zur individuellen Bereicherung und Bestätigung führen. Kreatives künstlerisches Tun wirkt unkritischem Konsumieren entgegen und fördert das Konzentrationsvermögen und die Lernfähigkeit auch für andere Fachbereiche.
Darüber hinaus wirkt sich gemeinsames musisches Handeln positiv auf das Sozialverhalten der Lerngruppe aus.

Wir realisieren dieses übergeordnete Prinzip im Schulalltag wie folgt:

 

6. Medienkompetenz

Wie es das "Hennefer Medienkompetenzmodell" festlegt, erwerben die Schülerinnen und Schüler bei uns die Fähigkeit, mit dem Computer als Arbeits-, Informations- und Kommunikationsmittel sinnvoll umzugehen. Zu diesem Bereich werden zusätzlich zum Regelunterricht Arbeitsgemeinschaften angeboten, unter anderem auch die AG "unicul.net", über die sich unsere Schülerinnen und Schüler mit Schulen anderer Länder austauschen.

Zusammen mit der Nachbarschule GGS Siegtal sind wir Teilnehmer am Medienprojekt der Telecom "Netzspannung", welches die Implantation der Arbeit mit neuen Medien im täglichen Unterricht jeder Klasse verfolgt. Die Projekt-Steuergruppe erarbeitet entsprechende Konzepte (Zielvereinbarungen) und initiiert deren Umsetzung.

 

7. sportliche Ausrichtung

Die Schule nimmt im Schuljahr 2012/13 weiterhin am Projekt "Klasse in Sport" der Sporthochschule Köln teil und ist Partnerschule des Deutschen Fußballverbandes Mittelrhein. Der Unterricht wird allmorgendlich mit Bewegungsphasen rhythmisiert. Das Angebot an sportlich orientierten Arbeitsgemeinschaften ist - im Rahmen der Besetzungssituation mit Lehrkräften - deutlich erweitert. Wie es der Lehrplan vorschreibt, hat jede Klasse mit 3 Wochenstunden Sportunterricht.


8. Gesundheitserziehung

Als Teilnehmer am Projekt "Gut drauf / Unterwegs nach Tutmirgut" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist es unser Anliegen, unseren Kindern die Freude an Bewegung, Entspannung und gesunder Ernährung zu vermitteln. Diese drei Säulen der Gesundheitserziehung werden im Unterrichtsalltag berücksichtigt: Er erfährt eine Rhythmisierung durch Entspannungs- und Bewegungsphasen mit entsprechenden Angeboten. Einmal monatlich findet für die einzelnen Klassenstufen die Aktion "gesundes Frühstück" statt; siehe dazu auch die "Tutmirgut- und Klasse-in-Sport-Ecke" der Schulhomepage.


9. Erweiterung der sprachlichen Kompetenz, Wecken von Lesefreude und -interesse

9.1 Zusätzliche Maßnahmen zur Entwicklung der Sprachkompetenz

Die sprachliche Kompetenz unserer Schüler ist stark unterschiedlich entwickelt. Dies ist zum einen durch den Migrationshintergund eines Teils der Kinder verursacht, hat aber auch andere Gründe:
Bedingt durch sich verändernde gesellschaftliche Voraussetzungen sind immer mehr Kinder sich selbst überlassen und leben in einem Sprachmilieu mit reduzierten Sprechanlässen. Dies wirkt sich negativ auf die Sprachentwicklung aus.
Ein aktives, erfolgreiches Mitarbeiten im Unterricht ist ohne entsprechende sprachliche Kompetenz weitgehend unmöglich. Daher - und auch unter dem Aspekt der Zukunftsbedeutung - ist es unser Ziel, diese planmäßig zu erweitern:
Es werden regelmäßig zusätzliche Förderstunden im Fachbereich Sprache, bezogen auf den Fachunterricht durchgeführt. Hierzu wurden uns zusätzliche "Intergrationsstunden" bewilligt, die an den Fachunterricht angebunden sind. - Der inhaltliche Schwerpunkt liegt im Deutschunterricht der Schuleingangsphase bei Lautierübungen sowie Übungen, welche der Wortschatzerweiterung dienen. Parallel zum Fachunterricht der anschließenden Klassenstufen befasst sich die Förderung mit Übungen, welche die Förderung der Rechtschreibkompetenz, die Festigung des Wortschatzes, die Schulung des sprachlichen Ausdrucks und Ausbildung der grammatikalischen Fähigkeiten zum Inhalt haben.
Die individuelle Förderung der Schüler findet im Rahmen der Inneren Differenzierung auch begleitend zum jeweiligen behandelten Unterrichtsstoff der einzelnen Klasse statt.

 

9.2 Maßnahmen, die dazu dienen, Lesefreude und -interesse zu wecken

Kinder neigen dazu, ihre Freizeit vor elektronischen Medien (Fernseher, Videospiele, Computer) zu verbringen. Bei einem solchen übermäßigen passiven und unkritischen Konsum verkümmern kindliche Fantasie, Sprachentwicklung und Welterschließung.
Lesefreude zu wecken ist die beste Maßnahme, dem entgegen zu wirken.
Ein Buch kann im Gegensatz zum elektronischen Medium Freund, Tröster und Ratgeber sein.
Daher kommt der Einrichtung unserer Schülerbücherei eine große Bedeutung zu, daneben auch der fördernden Arbeit der Mentoring - Leselernhelfer im Rahmen einer allwöchentlicher Lesestunde mit einzelnen Kindern. 
Klassenintern werden folgende Gelegenheiten wahrgenommen:

Als innerschulische Möglichkeiten bieten sich an:

Als außerschulische Angebote werden ermöglicht:


10. Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus

Eltern und Lehrer sind gemeinsam an der Erziehung der Kinder beteiligt. Ihre Zusammenarbeit ist daher unbedingt notwendig. Sie bezieht sich auch auf schulische Gremien (Klassen- und Schulpflegschaft, Schulkonferenz, Arbeitskreise, Förderverein etc.)Ein lebendiges Schulleben ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Kinder gerne und erfolgreich lernen. Dieses wird wesentlich von der Aktivität der Eltern mit bestimmt. Im Schulalltag bieten sich vielfältige Möglichkeiten der Elternmitarbeit. Etliche Aktivitäten sind erst mit Elternhilfe denkbar.

Mit dem Angebot der "Verlässlichen Betreuung von acht bis eins" kommt die Schule dem Bedürfnis vieler Eltern entgegen: Gegen ein Entgeld werden die Kinder von 7.30 Uhr bis zum Ende der 6. Stunde betreut.

In der Offenen Ganztagsschule bieten wir bis 16 Uhr nach dem gemeinsamen Mittagstisch und der Hausaufgabenbetreuung ein vielfältiges Angebot an Arbeitsgemeinschaften.

Näheres zu diesen Betreuungsmöglichkeiten erfahren Sie auf den diesbezüglichen Seiten dieser Website und im Schulsekretariat.

Elternmitarbeit ist in folgenden Bereichen nötig und möglich:


11. Öffnung der Schule nach außen

Schule als Institution der Gesellschaft kann nicht in Isolation zu dieser stattfinden. Sie muss das gesellschaftliche Umfeld mit einbeziehen; dies bedeutet Öffnung und Pflege von Kontakten nach außen. Dabei wird füreinander Verständnis geweckt.

Die Kinder haben die Möglichkeit, beim Aufsuchen außerschulischer Lernorte, bei deren Auswahl auch das aktuelle Angebot berücksichtigt werden soll, besondere Erfahrungen zu machen.

Auch durch den Besuch von "Experten" in der Schule findet eine Öffnung nach außen statt:

Die Schule selbst stellt sich der Öffentlichkeit bei gegebenen Anlässen regelmäßig dar: